20 Jahre Stiftung Dreipunkt: Fachanlass & Tag der offenen Tür
Was für ein Wochenende! Am 4. und 5. September 2026 haben wir unser 20-Jahr-Jubiläum mit einem Fachanlass und einem Tag der offenen Tür gefeiert. Zwei Tage, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade deshalb so gut zusammengepasst haben.
Der Fachanlass am Freitag brachte Fachpersonen und Wegbegleiter:innen zusammen. Am Samstag öffneten wir unsere Türen für die breite Öffentlichkeit.
Was beide Tage verbunden hat: das Interesse an jungen Menschen, ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und an der Frage, wie wir gemeinsam Perspektiven schaffen können.
Fachanlass: Den Blick auf die Arbeitswelt richten
Am Freitag stand die fachliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Unter dem Titel «Sind Jugendliche bereit für die Arbeitswelt – oder die Arbeitswelt für sie?» haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, was junge Menschen für einen guten Einstieg in die Arbeitswelt brauchen – und was die Arbeitswelt dazu beitragen kann.
Armin Hartmann eröffnete den Nachmittag mit seiner Rede zum Jubiläum. Anschliessend führte Simon Kopp als Moderator durch das Programm.
Für einen fundierten fachlichen Impuls sorgte Prof. Dr. Dorothee Schaffner von der FHNW. Ihre Ausführungen gaben Denkanstösse und bildeten eine gute Grundlage für die anschliessende Podiumsdiskussion.
Dort wurde deutlich: Die Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt sind nicht immer geradlinig. Jugendliche bringen unterschiedliche Voraussetzungen, Stärken und Herausforderungen mit. Gleichzeitig verändert sich auch die Arbeitswelt. Umso wichtiger sind Begegnungen, Offenheit und der Austausch zwischen den verschiedenen Akteur:innen.
Genau dieser Austausch hat den Fachanlass geprägt. Es wurde diskutiert, nachgefragt und weitergedacht. Und es entstanden neue Kontakte, die hoffentlich über diesen Nachmittag hinaus Bestand haben.
Die Rückmeldungen zum Fachanlass waren sehr positiv und haben uns gezeigt, wie wichtig solche Räume für den fachlichen Austausch sind.
Tag der offenen Tür: Dreipunkt kennenlernen
Am Samstag gehörte das Haus der Öffentlichkeit. Über 300 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, die Stiftung Dreipunkt und unsere Arbeit näher kennenzulernen. Viele kamen mit einer konkreten Vorstellung von Dreipunkt – und gingen mit einigen neuen Eindrücken wieder nach Hause. Denn nicht allen war bewusst, wie vielfältig unser Angebot ist. Dass zur Stiftung Dreipunkt beispielsweise eine Bio-Holzofen-Bäckerei und eine USM-Möbelwerkstatt gehören, sorgte bei manchen für einen kleinen Aha-Moment.
Auch unsere unterschiedlichen Schul-, Arbeits- und Unterstützungsangebote stiessen auf grosses Interesse. Bei Rundgängen und Gesprächen konnten Besucher:innen erleben, wie vielfältig die Wege bei Dreipunkt sind und wie eng Lernen, Arbeiten und persönliche Entwicklung miteinander verbunden werden.
Besonders schön war, wie viele Menschen sich Zeit genommen haben: für Fragen, für Gespräche mit unseren Mitarbeitenden und Jugendlichen oder einfach dafür, sich ein eigenes Bild von unserer Arbeit zu machen.
Dreipunkt in den Medien
Unser 20-Jahr-Jubiläum hat auch medial Aufmerksamkeit erhalten. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit und unser Engagement für Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Beiträgen aufgegriffen wurden.
SRF Regionaljournal Zentralschweiz
«Wo arbeitslose Jugendliche ein Auffangnetz finden»
Seit 20 Jahren begleitet die Stiftung Dreipunkt Jugendliche und junge Erwachsene, die ohne Job dastehen oder ihre Lehre abgebrochen haben. Der Beitrag zeigt, weshalb solche Angebote wichtig sind und wie Dreipunkt auf die zunehmenden Herausforderungen junger Menschen reagiert.
Tele 1
«Stiftung Dreipunkt schafft Perspektiven für arbeitslose Jugendliche»
Zum 20-Jahr-Jubiläum blickt Tele 1 auf die Arbeit von Dreipunkt und zeigt, wie Jugendliche bei uns Unterstützung und eine Perspektive erhalten. Der Beitrag gibt Einblicke in unseren Alltag und unsere verschiedenen Angebote.
Zwei Tage, die uns in unserer Arbeit bestärken
Dass unser Jubiläumswochenende so viele Menschen zusammengebracht hat, freut uns sehr. Und wir nehmen aus diesen beiden Tagen nicht nur schöne Erinnerungen mit, sondern auch neue Kontakte, spannende Impulse und Ideen für die Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön an alle Referierenden, Podiumsteilnehmenden, Moderator Simon Kopp, Armin Hartmann, unsere Gäste und Besucher:innen sowie an alle Mitarbeitenden und Jugendlichen, die dieses Wochenende mit viel Engagement möglich gemacht haben.



