Engagement für die Zukunft junger Menschen
- 16. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Jugendliche stärken, Perspektiven schaffen
Seit über 16 Jahren Jahren engagiert sich unser Vizepräsident, Remo Müller, im Stiftungsrat der Stiftung Dreipunkt. Neben seiner Tätigkeit in der Finanzbranche setzt er sich mit Überzeugung dafür ein, dass Jugendliche und junge Erwachsene mit herausfordernden Startbedingungen die Chance erhalten, ihren Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben zu finden.
Seine Motivation ist dabei eng mit seinen persönlichen Erfahrungen verbunden. In seinem beruflichen Umfeld begegnet er vor allem Menschen, die in stabilen Verhältnissen aufgewachsen sind und finanziell unabhängig sind. Die Arbeit bei der Stiftung Dreipunkt hat seinen Blick auf die unterschiedlichen Startbedingungen junger Menschen erweitert. Nicht alle wachsen in einem stabilen Umfeld auf oder können ihren Weg ohne Hindernisse gehen. Familiäre Belastungen, persönliche Krisen oder psychische Herausforderungen erschweren vielen Jugendlichen den Einstieg in Ausbildung und Beruf.
«Als Stiftungsrat ist es mir wichtig, unserer Gesellschaft etwas zurückzugeben. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass junge Menschen mit herausfordernden Startbedingungen die Unterstützung erhalten, die sie für ihren Weg in die finanzielle und persönliche Unabhängigkeit benötigen.»
Was Jugendliche für den Berufseinstieg brauchen
Der Einstieg ins Berufsleben gelingt nicht allein mit guten Schulnoten. Für Remo Müller sind vor allem Leidenschaft und Interesse am gewählten Beruf, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit entscheidend.
Diese Haltung prägt auch seine Freizeit. Seit vielen Jahren engagiert er sich als Ju-Jitsu-Trainer und leitet ein Kindertraining für Sieben- bis Elfjährige. «Es macht mir Spass, Kinder dabei zu begleiten, wie sie durch den Sport Einsatzwille, Disziplin und Durchhaltevermögen entwickeln.» Der Umgang mit Erfolgen und Niederlagen, Respekt und Demut sowie Körperbeherrschung sind Schlüsselkompetenzen, die auch in der Arbeitswelt gefragt sind.
Der Sport bietet jungen Menschen die Möglichkeit, solche Qualitäten früh zu entwickeln und an Herausforderungen zu wachsen. Gleichzeitig erlebt er in seinen Trainingsgruppen einen Querschnitt der Gesellschaft mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Voraussetzungen und Perspektiven. Dabei wird ihm immer wieder bewusst, wie unterschiedlich die Startbedingungen junger Menschen sein können. Genau deshalb liegt ihm die Arbeit bei Dreipunkt am Herzen.
Herausforderungen der Zukunft
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Themen wie unterschiedliche Wertvorstellungen in Bezug auf Work-Life-Balance und der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf Berufsbilder prägen die Zukunft des Arbeitsmarktes.
Für die Stiftung Dreipunkt bedeutet das, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihre Angebote laufend weiterzuentwickeln. Unser Vizepräsident, Remo Müller, sieht dabei mehrere Schwerpunkte:
• Die langfristige finanzielle Stabilität der Stiftung
• Qualitativ hochstehende Programminhalte
• Attraktiver Arbeitgeber
• Erschliessung neuer Geschäftsfelder
• Modernere Infrastruktur schaffen
«Wir müssen am Puls der Gesellschaft bleiben», betont er. Denn nur so kann die Stiftung auch künftig wirksame Perspektiven für Jugendliche und junge Erwachsene schaffen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Damit Arbeitsintegration nachhaltig gelingt, braucht es nicht nur engagierte Organisationen, sondern auch Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Remo Müller wünscht sich konkrete Strategien mit entsprechenden finanziellen Mitteln (z.B. Subventionen für ausbildende Betriebe).
Die Stiftung Dreipunkt leistet hierzu seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag. Mit Beratung, Bildung und praxisnahen Arbeitsangeboten begleitet sie Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit – und somit in ein selbständiges Leben.
Ein Tag als Jugendlicher bei Dreipunkt
Wäre Remo Müller für einen Tag selbst Teilnehmer bei Dreipunkt, müsste er nicht lange überlegen: Man würde ihn wahrscheinlich in der Holzofen-Bäckerei antreffen. «Ich liebe es, mit den Händen etwas Feines zuzubereiten.»
Mut machen und dranbleiben
Junge Menschen erleben auf ihrem Weg immer wieder Rückschläge oder Momente des Zweifelns. Wenn ein Jugendlicher zu ihm sagen würde: «Ich schaffe das eh nie!», würde er antworten: «Dann wird's Zeit, dich selber zu überraschen.»
Für Remo Müller beginnt Veränderung oft mit einer einfachen Frage: Was hast du bereits ausprobiert? Hast du einen Plan gemacht? Welche Etappenziele können helfen, Schritt für Schritt voranzukommen? Welche Belohnungen gibst du dir bei Erreichen von Zwischenzielen?
Denn grosse Ziele werden selten auf Anhieb erreicht. Wichtiger sind kleine, realistische Schritte, die regelmässig überprüft werden können. Jeder erreichte Zwischenschritt stärkt das Selbstvertrauen und zeigt: Fortschritt ist möglich.
Oder wie er es pointiert formuliert:
«Gewinner haben einen Plan, Verlierer eine Ausrede!»
Eine Haltung, die auch die Arbeit der Stiftung Dreipunkt prägt: Potenziale erkennen, Perspektiven schaffen und junge Menschen dabei unterstützen, an sich selbst zu glauben.



