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Blick ins Holzatelier

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


Kursleiter beim begleitenden Arbeiten mit einer Teilnehmerin der Stiftung Dreipunkt.

Mit Holz gestalten, handwerklich lernen: Das Holzatelier der Stiftung Dreipunkt


Im Holzatelier der Stiftung Dreipunkt tauchen die Jugendlichen in die Welt des Handwerks ein. Hier geht es nicht nur um Holz an sich, sondern darum, Arbeitsabläufe zu verstehen, präzise nach Plänen zu arbeiten und handwerkliches Geschick auszuprobieren. Von einfachen Holzprojekten bis zu komplexeren Werkstücken erlernen sie Schritt für Schritt, Aufgaben zu planen, Werkzeuge sachgerecht einzusetzen und Arbeiten sorgfältig auszuführen.


„Im Holzatelier entdecken die Jugendlichen, dass Geduld und Sorgfalt sich auszahlen und dass sie stolz auf das sein können, was sie mit ihren eigenen Händen geschaffen haben.“ — Hubert Wagner, Kursleiter Holzatelier

Die Jugendlichen erleben, wie aus einzelnen Materialien funktionale und kreative Produkte entstehen: Ein unmittelbares Erfolgserlebnis, das Motivation und Selbstvertrauen stärkt.


Lernen durch Handwerk: Praxisnah und vielseitig


Auch Malen ist eine beliebte Beschäftigung.

Das Angebot ist abwechslungsreich: Neben klassischen Holzarbeiten lernen die Jugendlichen auch Malen, Umbauen, Holz brennen und andere handwerkliche Techniken kennen. Dabei gilt: Klare Anweisungen und Strukturen stehen neben kreativen Gestaltungsfreiräumen.


Durch das Arbeiten nach Plänen, das Abschätzen von Materialbedarf, das Einhalten von Sicherheitsvorschriften und das Zusammenarbeiten in Teams entwickeln die Jugendlichen wichtige Schlüsselkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und Teamfähigkeit.


Das Holzatelier ist somit nicht nur eine Werkstatt, sondern ein Ort, an dem Theorie, Praxis und Kreativität aufeinandertreffen.


Begleitung durch erfahrene Kursleiter


Durch das Programm führen Dani Büeler und Hubert Wagner, die die Jugendlichen individuell unterstützen, technische Fertigkeiten vermitteln und gleichzeitig Raum für eigene Ideen lassen. Ihr Ziel ist es, Fertigkeiten und Selbstvertrauen aufzubauen und Freude am Gestalten zu vermitteln.

 

Kursleiter der Stiftung Dreipunkt
Das Team des Holzateliers: Dani Büeler und Hubert Wagner begleiten die Jugendlichen, vermitteln technische Fertigkeiten und fördern zugleich kreative Ideen.

Entwicklung in der Werkstatt der Stiftung Dreipunkt


Die Jugendlichen lernen im Holzatelier:


  • Materialkenntnisse: Holzarten, Eigenschaften, Pflege

  • Werkzeugkompetenz: Hand- und Elektrowerkzeuge sicher einsetzen

  • Plan- und Prozessarbeit: Schrittweise Arbeitsabläufe verstehen und umsetzen

  • Kreativität und Gestaltung: Malen, Gestalten, Holz brennen, kleine Umbauten

  • Teamarbeit und Kommunikation: Zusammenarbeiten, Anweisungen geben und aufnehmen

  • Verantwortung und Genauigkeit: Qualitätsbewusstsein entwickeln und Projekte termingerecht abschliessen


„Wenn Jugendliche sehen, dass aus Rohmaterial ein fertiges Werk entsteht, wächst ihr Stolz und ihre Motivation. Das ist das Schöne an unserer Arbeit.“— Dani Büeler, Kursleiter Holzatelier

Jedes Projekt ist ein Erfolgserlebnis, ob ein selbstgebautes Möbelstück, ein bemaltes Holzobjekt oder ein individuell gestaltetes Werkstück.


Stimmen aus dem Team


Was überrascht Aussenstehende am meisten an eurer Arbeit?


Dass wir am Anfang sehr viel Zeit in den Beziehungsaufbau mit den Jugendlichen stecken. Mit einer guten Beziehungs-Grundlage ist danach viel mehr möglich als ohne. Diese Zeit ist gut investierte Zeit.

Woran merkt ihr, dass ein Jugendlicher handwerklich Fortschritte macht oder Verantwortung übernimmt?


Meist braucht es etwas Zeit, bis ein Jugendlicher spürt, zu was er alles fähig ist. Dazu gehört, dem Jugendlichen auch Verantwortung zu übergeben und Vertrauen in ihn zu haben. Unsere Grundhaltung ist, dass kein Jugendlicher mit zwei linken Händen geboren wird. Man merkt unter anderem daran, dass ein Jugendlicher ein Produkt, welches er schon mal gemacht hat, nach gewisser Zeit selbständig herstellen kann.


Welcher Moment im Atelier macht euch besonders Freude?


Manchmal gibt es Tage, da spürt man eine richtig gute Stimmung im Atelier. Es wird gelacht, und alle arbeiten mit Freude an ihrem Produkt. Diese Momente machen auch uns Kursleiter glücklich.

 
 
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