Die Geschäftsleitung im Porträt
- 30. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen

Perspektiven statt Stillstand: Zwei Blickwinkel, ein gemeinsames Ziel
„Perspektiven statt Stillstand“: Unser Jubiläumsmotto und mehr als ein Leitsatz. Es ist eine Haltung, die sich auch im Alltag der Geschäftsleitung zeigt. Zwei Menschen, zwei Blickwinkel – und ein gemeinsames Ziel: Jugendlichen echte Chancen eröffnen.
In der Zusammenarbeit von Marco Limacher und Michael von Ah treffen zwei wertvolle Perspektiven aufeinander: Unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen, die sich gegenseitig ergänzen, neue Blickwinkel eröffnen und gemeinsam zu tragfähigen Lösungen führen. Gemeinsam verbinden sie strategisches Denken mit der Fähigkeit, Ideen in konkrete Schritte zu übersetzen und weiterzuentwickeln. Was beide verbindet, geht über ihre jeweilige Rolle hinaus: Es ist ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung.
Sie wissen: Arbeitsintegration verläuft selten geradlinig. Es braucht Geduld, Klarheit und den Mut, neue Wege zu denken. Genau hier setzen sie an: Mit Erfahrung, Haltung und einem feinen Gespür für Menschen. Sie hören zu, wägen ab, entscheiden – und bleiben in Bewegung. Ihre Stärke liegt vielleicht gerade darin: Verbindungen zu schaffen, wo andere Grenzen sehen.
Einblick in den Führungsalltag
Was gibt dir persönlich immer wieder neue Perspektiven, Marco? Für mich ist es wichtig, mich häufig mit anderen Menschen – sowohl mit Fachexpert:innen als auch mit Fachfremden - auszutauschen. So erhalte ich einen erweiterten und oft auch offeneren Blick auf Themen und Entwicklungen.
Was beschreibt Dreipunkt in einem Satz?
Wir begleiten Jugendliche vielseitig, unvoreingenommen und flexibel, immer mit Blick auf ihren individuellen Weg in den Arbeitsmarkt.
Wo braucht es bewusst Reibung statt Harmonie?
Fehler machen dürfen und streiten können sind wichtige Aspekte und sind wichtige Energie, damit Entwicklung initiiert werden kann.
Welche „kleine Veränderung“ hatte grosse Wirkung?
Die Klärung unseres Selbstverständnisses im Rahmen der Organisationsentwicklung 2018 – als Kompetenzzentrum für Jugendliche im Übergang zu agieren – hat viel Energie freigesetzt und neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.
Was braucht es, damit junge Menschen ihre Perspektive sehen können?
Alltagssituationen mit kleineren und grösseren Erfolgserlebnissen und Begleitpersonen die an die jungen Menschen glauben.
Was hat sich in 20 Jahren am meisten verändert, Michi? Am meisten geändert hat sich die Leidensfähigkeit allgemein. Dranbleiben ist heute der Ausnahmefall, nicht mehr die Regel.
Ein Satz, der dich in deiner Arbeit leitet? Immer flexibel und offen für Neues bleiben. Man kann immer dazulernen.
Was würdest du deinem jüngeren Ich am ersten Arbeitstag sagen? Gib dir 6-12 Monate Zeit. Denke "out of the box".
Was bedeutet für dich persönlich „Perspektive schaffen“ im Alltag?
Es gibt immer mehrere Lösungsansätze für jede Herausforderung. Manches darf manchmal warten.
Was ist wichtiger für Veränderung: Mut oder Geduld? Mut zur Veränderung ist erforderlich, Geduld zu haben aber Voraussetzung für erfolgreiche Veränderung.
Ein gemeinsamer Weg
Perspektiven entstehen dort, wo Menschen bereit sind, weiterzugehen. Die Geschäftsleitung der Stiftung Dreipunkt lebt genau das. Mit Weitsicht, Bodenhaftung und dem Vertrauen in junge Menschen schaffen sie die Grundlage dafür, dass aus kleinen Schritten echte Zukunftsperspektiven werden.



